SAM.3 ist ein kompaktes Gerät, welches autark funktioniert. Seine Form ähnelt einem Mobiltelefon. es ist lediglich etwas größer. Das Gehäuse integriert Pinfeld, Gegenelektrode, Tastatur, Prozessor, Batterien, Infrarot-Schnittstelle und Display.
Der Patient drückt leicht das Pinfeld des Messinstrumentes auf die Haut des Unterarmes. Mit einem Finger berührt er die Gegenelektrode. Innerhalb von 5 Sekunden gibt es einige Spannungsimpulse. Bei jedem Impuls fließen durch 128 Pins 128 verschiedene elektrische Ströme. Alle im Milli-Ampere-Bereich. Die Messwerte werden statistisch ausgewertet. Das Resultat gibt Auskunft über das Verhältnis von Kohärenz und Inkohärenz im Organismus. Macht man mehrere solche Messungen mit zeitlichen Abständen, erfährt man etwas über die Dynamik im System.
Erkennbar ist das durch eine Grafik auf dem Display: die Kohärenz-Pyramide. In diesem Dreieck befinden sich Punkte, welche die einzelnen Messungen repräsentieren. Befindet sich ein Punkt im Zenith, ist die Kohärenz sehr gut. Der Mensch ist gesund. Oder er hat hervorragende Voraussetzungen, wieder gesund zu werden. Sind die Punkte im unteren Bereich im Fall eines Patienten, so fehlt die Voraussetzung, von chronischen Leiden zu gesunden. Sind die Punkte langfristig im unteren Bereich bei einem scheinbar gesunden Menschen, so besteht erhöhtes Risiko, chronisch zu erkranken.
Die Gesamtdauer vom Beginn der Messung bis zur Verfügbarkeit von Resultaten beträgt 10 bis 12 Sekunden.
Bei einer erweiterten Variante von SAM.3 ist es möglich, Daten zwischen SAM.3 und Computer zu transferieren. Diese Funktion ist im Interesse detaillierter Auswertung von Messungen und einer umfangreichen Datenverwaltung bei großem Patientenbestand.